Herzlich willkommen in der Solawi Lüdenscheid!
Wir freuen uns, dass du ein Teil unserer Gemeinschaft bist oder werden möchtest. Seit 2021 bauen wir in Lüdenscheid
mit Leidenschaft ökologisches Gemüse an. Mit dir und allen Solawi Mitgliedern zusammen schaffen wir eine Landwirtschaft, die fair, nachhaltig und zukunftsfähig ist.
Solidarische Landwirtschaft (Solawi) bedeutet…
Wir schaffen Sicherheit für alle:
Für uns:
Wir können planen und Lebensmittelverschwendung vermeiden.
Für dich: Du bekommst frische, saisonale Produkte – direkt vom Hof.
Wir alle tragen die Kosten für Anbau & Ernte gemeinsam - auch das Risiko, wenn mal weniger geerntet wird.
Du bezahlst nicht für einzelne Produkte, sondern für die nachhaltige Erzeugung eines Jahres.
Alles was wir anbauen, wird an Euch ausgegeben. Wenn wir allerdings noch Anteile offen haben, müssen wir unsere
Kosten anders decken (z.B. durch Marktverkauf oder Probeanteile).
7–10 Kulturen, oft doppelte Portionen
5–7 Kulturen
Vielfalt: über 40 verschiedene Gemüsekulturen plus Kräuter pro Jahr
(Rezepte im Jahresverlauf findest du in unserem Saisonkalender)
wöchentliche Ausgabe
Schwankungen durch Saison & Wetter sind Teil des Erlebnisses: mach dich bereit kreativ zu kochen und über Schädlinge in unserem Gemüse-Brief zu lernen.
48 Ausgaben von Mai 2026 bis Ende
April 2027
Winterpause von Weihnachten bis
Mitte Januar
Großer Anteil: 10 Eier pro Woche
Kleiner Anteil: 6 Eier pro Woche
52 Ausgaben von Mai 2026 bis Ende
April 2027
1 ganzes küchenfertiges Weidehähnchen
Wir haben 3 bis 4 frische Schlachtungen pro Jahr, über die wir Dich informieren. Die Abholung findet samstags auf dem
Lüdenscheider Wochemarkt statt.
Falls Du an den Terminen keine Zeit hast, kannst Du dein Hähnchen auch gefroren am Hof abholen.
Unsere Tiere sind offiziell biozertifiziert, bekommen Bio Futter und werden täglich für frisches Gras umgezogen. So leidet auch nicht das Grünland und die Tiere haben viel zu finden. Sie leben in unter unseren Obstbäumen in unserem wachsenden Agroforstsystem.
vom Biohof Berger in Plettenberg
monatliche Ausgabe von Januar
bis Dezember 2026
Der Biohof Berger hält die alte Rinderrasse Ansbach-Triesdorf. Mit diesem Anteil trägst Du also aktiv zum
Erhalt alter Rassen bei und machst die Haltung für die Familie Berger wirtschaftlich.
Der monatliche Anteil enthält wechselnde Teilstücke und
Wurstwaren (ohne Nitritsalze u. Phosphate!). Oftmals stehen auch Auswahloptionen für Euch zur Verfügung.
6 oder 12 Ausgaben buchbar!
vom Biohof Wolf in Halver
8 Ausgaben von Januar - April und
September - Dezember 2026
Großer Anteil: 6kg pro Monat
Kleiner Anteil: 3kg pro Monat
Sorten:
Belana
Laura
Muse
(Linda)
vom Biohof Wolf in Halver
Ein Apfelsaft-Anteil entspricht einem
5L Bag-in-Box.
Dieser ist individuell abholbar im
Bioladen am Biohof Wolf.
Mitmach-Samstage
Jeder 1. Samstag im Monat ist von 10 bis 13 Uhr Mitmach-Samstag. Komm gerne vorbei!
Wöchentlich mit Anteilsübersicht & Rezeptideen
Unsere Info- und Mitmach-Gruppe
Falls Du über unsere Schlachttermine und Markt-Tage informiert werden möchtest
für Einblicke in den Alltag
Häufige Fragen
Warum bezahle ich das ganze Jahr lang, erhalte aber nicht das ganze Jahr über Erzeugnisse?
Solawi bedeutet keinen klassischen Kauf von landwirtschaftlichen Produkten, sondern die Unterstützung einer nachhaltigen Betriebsform, die das ganze Jahr über existiert. Vor der Ernte müssen die Erzeuger:innen schon den Anbau finanzieren können. Darum werden die Beiträge ein komplettes Erntejahr lang entrichtet, auch wenn die Ausgabe saisongebunden sein kann (z.B. beim Sommergemüse).
Die Kosten der Anteile werden daher durch 12 Monate geteilt und von Januar bis Dezember entrichtet.
Auf die Schnelle: worum geht es bei der solidarischen Landwirtschaft?
Die Landwirtschaft ist eine unserer Lebensgrundlagen – sie sorgt für Grundnahrungsmittel. In der Regel allerdings nach dem Prinzip "Ware gegen Geld". Dies kann auf Kosten von Mensch und Natur gehen, wenn letztlich die Preise im Handel bestimmen, wie stark bei der Produktion auf Böden und Lebewesen Rücksicht genommen werden kann und wieviel am Ende für die Erzeuger:innen übrig bleibt. Ökologische Landwirtschaft bedeutet hier zwar im Vergleich zur konventionellen einen Fortschritt, unterliegt aber ebenfalls Marktmechanismen.
Die solidarische Landwirtschaft folgt stattdessen dem Prinzip: eine Gemeinschaft von Konsument:innen bezahlt nicht für die Lebensmittel, sondern finanziert die Betriebe der Erzeuger:innen. Die/der Solawi-Erzeuger:in strebt mit seiner mindestens ökologischen Bewirtschaftungsform an, den Nutzen für die Konsument:innen mit einer gesunden Natur und insbesondere guten Böden zu vereinbaren. Leitbild ist dabei die regenerative Landwirtschaft.
Zum solidarischen Prinzip gehört es aber nicht nur, der/dem Erzeuger:in auskömmliche Mittel zur Verfügung zu stellen, sondern auch, die Beiträge unter den Konsument:innen fair zu verteilen.
Zahle ich auch bei Ernteausfällen?
Prinzip der
Solawi ist es, in den landwirtschaftlichen Betrieb und nicht in konkrete Lebensmittel zu investieren. Dies schließt grundsätzlich auch das Risiko ein, dass bei Ernteausfällen mit dem Beitrag für
den Anteil leider kein Produktbezug verbunden ist. Umgekehrt gilt für die Erzeuger:innen im Rahmen des solidarischen Prinzips, sich nach Kräften um die Bedienung der kalkulierten Erträge zu
bemühen.
Muss ich mithelfen?
Nein, es ist
kein Muss mitzuhelfen. Aber wir freuen uns sehr, wenn wir Dich bei den regelmäßigen Mitmach-Samstagen begrüßen dürfen oder Du andere Vorschläge zum Mithelfen einbringen
möchtest.
Seid ihr Bio zertifiziert?
Alle
teilnehmenden Höfe sind biozertifiziert.
Was ist, wenn ich im Urlaub bin oder aus anderen Gründen abwesend?
Während der Abwesenheit könnt ihr gerne euren Anteil an Freund*innen, Verwandte, Nachbarn oder Bekannte verschenken, die es zu eurem Abholtermin abholen können. Bitte erkläre Deiner Vertretung in diesem Fall genau wie die Abholung funktioniert.
